Geschichte der Verfassung

Die großen Etappen




Die königlich-großherzogliche Verordnung vom 12. Oktober 1841 zur Einsetzung der Stände für das Großherzogtum Luxemburg bildete die erste luxemburgische Verfassung. Sie umfasste 52 Artikel, die in vier Kapiteln zusammengefasst waren. Ihr Ziel bestand darin, einerseits eine beständige und den Verhältnissen und Bedürfnissen des Großherzogtums Luxemburg angemessene Verwaltung zu errichten sowie andererseits darauf zu achten, dass die Verfassung mit der Satzung des Deutschen Bundes im Einklang stand.

Sie enthielt nur eine bruchstückhafte Aufzählung der Bürgerrechte, und der Grundsatz der Gewaltentrennung wurde darin nur gestreift.